| Keine neuen Atomkraftwerke! |
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| Geschrieben von: Martin Winder |
| Donnerstag, den 04. Dezember 2008 um 22:56 Uhr |
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Medienmitteilung Junge Grüne Aargau, 4. Dezember 2008
Atomkraftwerke sind gefährlich, ökonomisch und ökologisch unsinnig und politisch nicht durchsetzbar. Die Jungen Grünen Aargau werden sich mit aller Kraft gegen neue Atomkraftwerke einsetzen.![]() Vom Uranabbau über die Herstellung von Brennelementen bis hin zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle wird viel Energie verbraucht und CO2 ausgestossen. Die Atomenergie als „praktisch CO2 frei“ darzustellen ist eine hinterhältige Lüge und lässt an der Glaubwürdigkeit der Atomlobby zweifeln. Zwar ist die Eintretenswahrscheinlichkeit eines atomaren Supergaus gering. Da die enormen Schäden eines solchen Unfalls unabsehbar gross sind, ist dieses Risiko dennoch untragbar. Der radioaktive Abfall der beim Betrieb von Atomanlagen entsteht, bleibt unabhängig von der Entsorgungslösung für Jahrtausende gefährlich und ist eine Hypothek für unzählige Generationen. Bis zur Inbetriebnahme eines neuen Atomkraftwerks wird es noch Jahrzehnte dauern. Bis dann werden die alternativen Energien einen grossen technologischen Fortschritt gemacht haben. Uran als Brennstoff wird zunehmend knapp und teuer. Mit neuen Atomkraftwerken entsteht ein Klumpenrisiko und Auslandabhängigkeit. Die Jungen Grünen zweifeln daher stark an der Wirtschaftlichkeit neuer Atomkraftwerke. Die Jungen Grünen sind überzeugt, dass sofortige Investitionen in Energieeffizienz und Alternative Energien eine auch ökonomisch zukunftsfähigere Lösung darstellen. Im Aargau hat sich das politische Klima mit der Wahl der Atomkraftgegner Susanne Hochuli und Urs Hofmann geändert. Ein deutliches Signal ist zudem der Atomausstieg der Stadt Zürich, der von über drei Viertel der Stimmbürger angenommen wurde. Der einhellige Aufschrei nach der Bekanntgabe der potentiellen Endlagerstandorte für giftigen Atommüll zeigt die grundsätzliche Skepsis der Bevölkerung. Die Jungen Grünen zweifeln daher stark an der politischen Durchsetzbarkeit weiterer Atomkraftwerke. Wir fordern daher die Axpo auf, ihre unsinnigen Gesuche für neue Atomkraftwerke zurückzuziehen und sich auf die rasche Förderung von alternativen Energiequellen zu konzentrieren. |



