Trittst im Strahlenmeer daher, hilft dir auch kein Beten mehr
Wenn es in der Schweiz zum GAU kommt, werden die Folgen verheerend sein. Weil die Meiler im dicht besiedelten Gebiet stehen, lassen sich Tote, Invalide und ein wirtschaftlicher Zusammenbruch nicht vermeiden. Das Mittelland wird teilweise unbewohnbar. Das Bundesamt für Zivilschutz erwartete 1995 Schäden von 4200 Milliarden Franken – zehnmal das Bruttosozialprodukt der Schweiz. Davon ist gerade einmal eine Milliarde gedeckt. Deshalb: Kostenwahrheit auch bei der AKW-Versicherung.
Aktion gegen Energieverschwendung und Lichtverschmutzung
Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 00:00 Uhr
Pssst! Lichter löschen!
In der vergangenen Nacht klebten die jungen Grünen Aargau in den Städten Aarau, Baden
und Brugg Post-its an die Schaufenster von Geschäften, welche nach Mitternacht noch
beleuchtet waren. Ziel der Aktion ist es die Geschäfte auf das Problem der
Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen und zu mehr Energieeinsparung zu motivieren.
„Pssst! Wenn Sie nachts das Licht löschen, verringern Sie die Lichtverschmutzung und sparen
Geld und Energie“. Gelbe Post-its mit diesem Aufdruck klebten letzte Nacht an über 100
Schaufenstern im Aargau. Gleichzeitig wurden die betroffenen Ladenbesitzer und –
besitzerinnen mit einem Brief über die Aktion informiert.
Lichtverschmutzung
Da immer mehr Lichter immer länger brennen, werden unsere Nächte immer heller. Diese
sogenannte Lichtverschmutzung kann auf Pflanzen, Tiere und vielleicht Menschen schädliche
Auswirkungen haben; ausserdem erschwert sie den Blick auf den Sternenhimmel und
verbraucht unnötig Strom.
Einfache Lösung
Wer nachts so wenig Lichter leuchten lässt wie möglich, leistet einen Beitrag zur Erhaltung der
natürlichen Nacht und spart ausserdem Energie und Geld. Eine einfache Zeitschaltuhr ermöglicht
es, die Lichter genau so lange brennen zu lassen wie nötig. Zum Beispiel bis Mitternacht
unter der Woche und am Wochenende bis 2 Uhr. Die Empfehlungen zur Vermeidung von Lichtemissionen
des Bundesamts für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und weitere Tipps findet
man unter http://www.darksky.ch.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 07:47 Uhr
Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 09:55 Uhr
Abstimmung 13. Juni: Einführungsgesetz zum Arbeitsrecht
NEIN zu zusätzlichen Sonntagsverkäufen
Die jungen Grünen Aargau wehren sich gegen die Ausdehnung der Sonntagsverkäufe. Die
schleichende Aufhebung des Sonntagarbeitsverbots schadet den Arbeitnehmenden, der
Umwelt und den Dorfläden.
Das neue Gesetzt sieht vor, neben den zwei bestehenden Sonntagsverkäufen zwei weitere
einzuführen. Jeder Gemeinde steht es offen zu entscheiden, wann diese zusätzlichen
Sonntagsverkäufe stattfinden sollen. Mit dem Ergebnis, dass an jedem Sonntag im Jahr
irgendwo im Aargau ein Laden offen hat. Sonntagsverkäufe sind sogar an regionalen Feiertagen
erlaubt.
Schadet den Verkäuferinnen und Verkäufern
Wir wehren uns gegen die schleichende Aufhebung des Sonntagarbeitsverbots. Ein freier
Sonntag steht allen Arbeitnehmenden zu, auch jenen, die im Verkauf arbeiten. Diesen freien
Tag für Freunde und Familie sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
Schadet der Umwelt
Lokal und regional unterschiedliche Sonntagsverkäufe führen zu wachsendem
Einkaufstourismus und massivem Mehrverkehr am Sonntag. Das schadet nicht nur der Umwelt
sondern auch den Anwohnenden.
Schadet den Dorfläden
Zusätzliche Sonntagsverkäufe bringen nicht mehr Umsatz, sondern verlagern diesen einfach
aufs Wochenende. Mit verheerenden Folgen für kleine Läden, welche die zusätzlichen
Ausgaben (Löhne für die Sonntagsarbeit) nicht verkraften.
Weitere Abstimmungsvorlagen
Die jungen Grünen Aargau unterstützen die beiden Änderungen der Verfassung des Kantons
Aargau aufgrund der Umsetzung des Schweizerischen Zivilprozessrechts.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 09:59 Uhr
Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 10:15 Uhr
Standesinitiative zum Burkaverbot
Gegen ein Burkaverbot
Die Jungen Grünen Aargau sind gegen ein Burkaverbot, welches ausschliesslich fremdenfeindlich
motiviert ist. Stattdessen verlangen sie einen Diskriminierungsschutz, welchen allen Frauen zu Gute
kommt und Massnahmen zur Integrationsförderung von Frauen mit Migrationshintergrund.
Verbot schadet den Frauen
Dass wir gegen das von René Kunz (SD) lancierte Burkaverbot eintreten, bedeutet nicht, dass wir die
vollkommene Verhüllung und Unterdrückung von Frauen akzeptieren. Jedoch verhindert ein
Burkaverbot diese Unterdrückung keineswegs, sondern führt ausschliesslich dazu, dass die betroffenen
Frauen das Haus gar nicht mehr verlassen dürfen. Das Verbot nützt den Frauen nichts, im Gegenteil, es
schadet ihnen sogar.
Andere Massnahmen erfolgsversprechender
Viel hilfreicher als ein Burkaverbot wäre die gezielte Integrationsförderung von Frauen mit
Migrationshintergrund. Zum Beispiel durch Sprachkurse wie Mutter‐Kind‐Deutsch‐Kurse oder den
gleichberechtigten Einbezug beider Elternteile in alle Entscheidungen in der Schule.
Doppelmoral
Schweizweit wird die Anzahl Burkaträgerinnen auf fünf bis maximal 100 Personen geschätzt. Die Anzahl
Frauen, welche mit anderen Mitteln unterdrückt werden, ist um ein Vielfaches grösser. Es ist somit
äusserst befremdend, dass sich die gleichen politischen Kreise, im Namen des Frauenschutzes, gegen die
Burka engagieren, sich aber sonst nicht für die Frauenförderung oder einen wirksamen
Diskriminierungsschutz einsetzen. Die Argumentationslinie „Frauenschutz“ wird vorgeschoben, um auf
Kosten einer Minderheit Stimmung zu machen. Nach der Minarett‐Initiative versuchen nun weite
politische Kreise auf den Anti‐Islam‐Zug aufzuspringen. Statt auf Argumente wird auf Populismus und
Panikmache gesetzt. Damit schaden sie nicht nur den Burkaträgerinnen, sondern vor allem unserer
ganzen Gesellschaft.