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Plakatflut – kein Platz für Kleinen |
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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, den 13. September 2011 um 15:05 Uhr |
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Im ganzen Aargau lachen die Kandidierenden von Kandelabern, Kreuzungen,
Strassenrändern, Brücken und jetzt auch von Kreisel Richtung Nationalrat. Die
Jungen Grünen Aargau fällt auf, dass die Vorschriften zur Anbringung von Plakaten
von keiner Partei eingehalten werden. Deshalb sehen sie sich gezwungen, ihre
Wahlpropaganda ebenfalls an illegalen Orten gut sichtbar zu platzieren.
Parteien wurden informiert, dass an Brücken, Kreisel, Kreuzungen und
Fussgängerinnenstreifen nicht plakatiert werden darf. Sind diese Vorschriften wegen
Platzmangel und Fülle an Plakaten nun aufgehoben? Zählt die Verkehrssicherheit
nichts mehr? Ist die Polizei überfordert?
Ist den Kandidierenden die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen weniger wert als
eine Wahl nach Bern?
Wieviele Plakate erträgt der Aargau noch? Es sieht so aus, als hätten die Parteien
viel zu viele Plakate drucken lassen und nun überall wo nur möglich aufhängen
müssen. Was erwartet uns dann nächstes Jahr bei den Gross- und
Regierungsratswahlen, wo ein Vielfaches an Kandidatinnen um Aufmerksamkeit
buhlen wird? Woher kommt dieses ganze Geld? Die Jungen Grünen können es sich
nicht leisten, in diesem Wahlplakatkampf ebenfalls mitzuhalten. Sie unterstützen die
Initiative der Juso, die die Offenlegung der Parteienfinanzierung fordert. Zurzeit wird
mit ungleichen Spiessen gekämpft. Die Wähler und Wählerinnen haben das Recht zu
erfahren, wie die Kampagnen finanziert sind.
Ein erster Kreisel in Ehrendingen ist bereits mit Wahlwerbung begrünt. Falls
weiterhin alles erlaubt ist und durch die grossen Parteien dank finanziellen
Ressourcen den kleinen kein Platz mehr gelassen wird, werden die Jungen Grünen
mit Freude die verbleibenden Kreisel im Aargau mit ihren Plakaten bestücken.
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