ich denke - also bin ich...
...gegen AKW's

"Atomenergie ist sauber, sicher,unerschöpflich und günstig" - nur zu gern glaubten wir den Befürwortern, tritt doch aus dem Turm nur Wasserdampf, gibt es nur alle 20'000 Jahre einen GAU, und zahlen wir weniger als für Solarenergie.
Ein genauer Blick zeigt: Uran-Abbau, Transport und Aufbereitung verschlingen fossile Energie. Wird die Statistik auf 500 AKW's gerechnet (realistisch, für den weltweit wachsenden Bedarf), dann rechnet man alle 40 Jahre mit einem GAU. Und, Atomstrom ist grosszügig subventioniert: AKW-Betreiber versichern nur einen Bruchteil der Schäden. Kommt es zum Unfall, dann bezahlen wir alle - nicht nur mit unserer Gesundheit, sondern auch in Cash.

Plakatflut – kein Platz für Kleinen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 13. September 2011 um 15:05 Uhr

Kreisel
Im ganzen Aargau lachen die Kandidierenden von Kandelabern, Kreuzungen,
Strassenrändern, Brücken und jetzt auch von Kreisel Richtung Nationalrat. Die
Jungen Grünen Aargau fällt auf, dass die Vorschriften zur Anbringung von Plakaten
von keiner Partei eingehalten werden. Deshalb sehen sie sich gezwungen, ihre
Wahlpropaganda ebenfalls an illegalen Orten gut sichtbar zu platzieren.


Parteien wurden informiert, dass an Brücken, Kreisel, Kreuzungen und
Fussgängerinnenstreifen nicht plakatiert werden darf. Sind diese Vorschriften wegen
Platzmangel und Fülle an Plakaten nun aufgehoben? Zählt die Verkehrssicherheit
nichts mehr? Ist die Polizei überfordert?
Ist den Kandidierenden die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen weniger wert als
eine Wahl nach Bern?


Wieviele Plakate erträgt der Aargau noch? Es sieht so aus, als hätten die Parteien
viel zu viele Plakate drucken lassen und nun überall wo nur möglich aufhängen
müssen. Was erwartet uns dann nächstes Jahr bei den Gross- und
Regierungsratswahlen, wo ein Vielfaches an Kandidatinnen um Aufmerksamkeit
buhlen wird? Woher kommt dieses ganze Geld? Die Jungen Grünen können es sich
nicht leisten, in diesem Wahlplakatkampf ebenfalls mitzuhalten. Sie unterstützen die
Initiative der Juso, die die Offenlegung der Parteienfinanzierung fordert. Zurzeit wird
mit ungleichen Spiessen gekämpft. Die Wähler und Wählerinnen haben das Recht zu
erfahren, wie die Kampagnen finanziert sind.


Ein erster Kreisel in Ehrendingen ist bereits mit Wahlwerbung begrünt. Falls
weiterhin alles erlaubt ist und durch die grossen Parteien dank finanziellen
Ressourcen den kleinen kein Platz mehr gelassen wird, werden die Jungen Grünen
mit Freude die verbleibenden Kreisel im Aargau mit ihren Plakaten bestücken.

 

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